Plastikfasten

Plastikfasten

Zwischen Fasching und Ostern liegt im christlichen Glauben die 40-tägige Fastenzeit, und viele Menschen nutzen diese Zeit zum Verzicht. In dieser Zeit sind sie mit ihrem Bemühen nicht allein, und das motiviert viele. Gemeinsam geht eben alles leichter. Früher diente dieses Fasten neben der kirchlichen Buße vor allem dem Schutz der Natur, denn solange der Mensch kein Fleisch aß, konnten die Tiere ihren Nachwuchs großziehen.

Wer heute die Natur schützen will, kann es ja einmal mit Plastikfasten versuchen. Das ist in aller Munde: Der BUND und viele andere Organisationen rufen dazu auf, eine Zeitlang auf Plastik zu verzichten. Das ist eine gute Gelegenheit, über einen absehbaren Zeitraum einmal auszuprobieren, wie schwer oder leicht es dir fällt, deine Einkäufe zu tätigen, ohne dabei auf Plastikverpackungen zurückgreifen zu müssen. Und du weißt, dass du das nicht ewig durchhalten musst. Zur Motivation gibt es im Internet viele Erfahrungsberichte. Antwort auf die Frage, warum es sinnvoll ist, auf Plastik zu verzichten, findest du hier.

Auch wenn die Fastenzeit schon begonnen hat, kannst du noch einsteigen. Tipps für den Einstieg in ein plastikfreies Leben findest du im Internet zuhauf.

Zu Ostern ziehst du Bilanz: Was ging gut, kann also beibehalten werden? Wo fällt es dir schwer, auf Plastik zu verzichten? Wo lohnt sich der Umstieg am meisten? Welche Produkte sind ohne Plastik sogar günstiger (z. B. unverpacktes Obst und Gemüse)? Die Erfahrung kannst du dann mit anderen teilen. Und vielleicht gleich weitermachen und die Ostereier plastikfrei einkaufen. Denn unsere Meere brauchen deine Unterstützung!