Dr. Johannes zu Eltz, Stadtdekan und Bischöflicher Kommissar für Frankfurt über den World Cleanup Day:

Es ist höchste Zeit! Die Bewahrung der Schöpfung kann nicht aufgeschoben werden.

Bilder von Plastikmüll in Ozeanen, Parks und Siedlungen zeigen, dass oft viel zu achtlos mit der Umwelt – dem Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen – umgegangen wird. Gleichzeitig macht diese Verschmutzung sichtbar, wie häufig wir Ressourcen verschwenden statt sie wiederzuverwerten.

Um die Schöpfung als gemeinsamen Lebensraum und Gabe Gottes zu bewahren, braucht es die Anstrengung aller. Ich freue mich deshalb, dass es Initiativen wie den World Cleanup Day gibt, die Impulse für das persönliche und gesellschaftliche Engagement geben. Sie zeigen, dass jede und jeder Einzelne nicht nur der Teil der Schöpfung, sondern Mit-Gestalter ist.

Auch die Kirche ist dazu aufgerufen, ernst zu machen mit der Verantwortung für das gemeinsame Haus, unser Miteinander auf der Erde. Das Bistum Limburg setzt sich für Klima- und Umweltschutz ein, sei es durch Umweltmanagement, Klimakollekte, Unterstützung von Umweltprojekten weltweit oder den Einsatz von Gruppen und Einrichtungen für eine sozial und ökologisch gerechte Welt. Gerade von dem Engagement junger Leute können wir viel lernen. Es ist beeindruckend, wie sehr sich junge Verbände wie die DPSG oder die Kolpingjugend in unserem Bistum tatkräftig für die Reduzierung von Müll im Alltag einsetzen. Sie sind Vorreiter, wenn es darum geht, Bewusstsein und Handeln gegen das Vermüllen unserer Welt in Einklang zu bringen.

Ich danke allen, die sich am World Cleanup Day für unser gemeinsames Haus einsetzen.

Ihr

Dr. Johannes zu Eltz

Stadtdekan und Bischöflicher Kommissar für Frankfurt