Klar wollen wir alle schön und möglichst modisch gekleidet sein. Aber muss deshalb die Umwelt zum Fashion Victim werden? Hier kommen ein paar erste Tipps, wie du dich ohne schlechtes Gewissen hipp einkleiden kannst.

Kleidung ist nicht nur meist in Plastik verpackt, sondern auch aus Kunststoffen hergestellt, von denen Fasern bei der Wäsche als Mikroplastik ins Abwasser gelangen. Am besten fängst du also damit an, dein neues Outfit aus Naturmaterialien zu besorgen. Baumwolle eignet sich dabei auch für Veganer. Am allerbesten sind dann Produkte aus Biobaumwolle.

Statt Fast Fashion ist es ökologisch sinnvoller, wenn du dir eine kleine Auswahl guter Stücke zulegst, die du lange tragen kannst.

Außerdem wäre es eine gute Idee, Mode nicht online zu bestellen, wenn du dir nicht sicher bist, ob sie dir passt und steht, denn das viele Hin- und Herschicken verursacht nicht nur einen großen ökologischen Fußabdruck, häufig werden die abgelehnten Gegenstände vom Unternehmen weggeworfen, um Tests und Reinigung zu sparen.

Besonders ressourcenschonend ist der Second-Hand-Kauf. Sieh dich doch mal bei dir in der Gegend um, ob es schöne Second-Hand-Geschäfte gibt, kauf bei Oxfam oder bestell beim Kleiderkreisel. Auch auf ebay Kleinanzeigen oder über nebenan.de kannst du manchmal schöne Stücke finden. Oder mach eine Kleidertauschparty, geh auf Flohmärkte.

Und geht einmal etwas kaputt, reißt eine Naht, fällt ein Knopf ab, schmeiß das Teil nicht gleich auf den Müll. Änderungsschneidereien sind manchmal Kleider-Wunderheiler.

Bildquelle: https://www.muenchen.de/shopping/guides/nachhaltig-shoppen-2.html