Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

6,5 Kilometer lang, 1 Meter tief und 1 Meter hoch – das sind die imposanten Ausmaße einer „Müll-Mauer“ aus herrenlosen Abfällen: darunter Sperrmüll, Farbeimer, Elektroschrott. Das stellt den traurigen Rekord des Jahres 2019 dar. 32.000 Arbeitsstunden verbrachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesforstbetriebs letztes Jahr mit dem Entfernen dieser Menge Müll aus dem Landeswald.  

Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. In Brandenburg haben wir deshalb auch die Bußgelder erhöht, um illegales Ablagern gewerblicher Abfälle in der Natur härter zu ahnden. Aber zu bestrafen heißt auch, zu spät zu kommen, denn am besten kommt es gar nicht erst zu dieser Art der „Müllentsorgung“. 

Am wichtigsten ist deshalb der Wandel in den Köpfen: Wälder und Wiesen, Parks und Städte sind keine Müllhalden. Müll verschandelt nicht nur den Anblick, sondern gefährdet unser aller Umwelt.

Deshalb freut es mich, dass Jahr für Jahr viele engagierte und motivierte Menschen am World Cleanup Day ein Zeichen setzen für den Respekt vor der Natur und gegen Umweltverschmutzung. Millionen Menschen weltweit – und auch hier in Brandenburg – helfen mit, achtlos oder gar mutwillig weggeworfenen Müll zu beseitigen. Sie leisten damit einen Beitrag für saubere Städte, Wiesen und Wälder, sauberes Wasser und eine gesunde und plastikfreie Umwelt.

Gerne unterstütze ich den World Cleanup Day als Schirmherr. Zeigen wir zusammen, dass es darauf ankommt, Abfälle zu vermeiden, Müll zu recyceln und, wo immer er anfällt, ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. In der Natur haben Abfälle nichts zu suchen. 

Am 19. September heißt es daher: CleanUp.