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Die Pioniere des plastikfreien Einkaufens sind die Unverpacktläden. Überall in Deutschland sind sie in den letzten Jahren aus dem Boden gesprossen. Wo man hierzulande mit den eigenen Gefäßen einkaufen geht, zeigen folgende Links:

Karte des Wastelandrebels
Liste des Enorm-Magazins
Webseite des Verbandes der Unverpacktläden mit Karte

Doch die Coronakrise hat viele dieser Läden an den Rand des wirtschaftlichen Ruins getrieben, obwohl sie als systemrelevant geöffnet hatten. Sei es, weil der Weg dahin zu weit aus dem eigenen Haus führt, sei es aus Angst vor Infektion beim unverpackten Einkaufen. So greifen viele Menschen zurzeit lieber wieder zur “guten alten” Plastikverpackung, dabei sind die Unverpacktläden wie jeder andere Supermarkt an die Hygienevorschriften gebunden.  Warum es sicher ist, dort auch heute einkaufen zu gehen, beantwortet der ZeroWasteVerein.

Deshalb hier der Aufruf an alle, die nach der Coronakrise keine Plastikkrise wollen: Bitte helft den Unverpacktläden. Schaut in den oben verlinkten Karten, ob in Eurer Nähe ein Unverpacktladen ist, den ihr zurzeit ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko erreichen könnt. Teilt diesen Blogbeitrag in euren sozialen Medien. Helft mit, dass nach Corona auch die “Weltverbesserer” überleben, denn wir brauchen sie dringender denn je.

 

Fotoquelle: https://stevinho.justnetwork.eu/2014/05/16/die-alternative-zum-plastikwahnsinn/