Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

bald ist Halloween, da ziehen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und fordern Süßes oder Saures, es gibt Verkleidungspartys, gruselige Deko, Halloween-Törtchen und mehr. Und egal, ob Sie selbst so richtig mitfeiern oder nur ein paar Süßigkeiten für klingelnde Kinder bereitlegen, als Empfänger dieser Infomailserie möchten Sie bestimmt so plastikfrei wie möglich durch die Feierlichkeiten kommen. Und heute wollen wir Ihnen verraten, wie das geht.

die Verkleidung
Teure Biobaumwolle für ein Kostüm, das man nur einmal trägt? Die meisten Menschen sehen das nicht ein und greifen zum Polyester-Billigkostüm. Doch Sie können dem Konsum ein Schnippchen schlagen und sich ein hübsch gruseliges Kostüm gebraucht besorgen. Fragen Sie doch auf nebenan.de, Shpock, ebay-Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel nach, wer etwas Passendes anzubieten hat. Oder basteln Sie ein echt gruseliges Müllkostüm. Andere schöne Ideen zum Selbermachen von Kostümen finden Sie auf vielen Seiten im Netz.

Wenn Sie kein regelmäßiger Karnevalist sind und keine Faschingsschminke im Bestand haben, können Sie in der Bekanntschaft oder auf nebenan.de herumfragen. Sie können sich Kosten und Schminke mit den Freunden teilen, mit denen Sie feiern, oder sich mit dem schminken, was Sie (oder Ihre weiblichen Familienmitglieder) aus dem Alltag im Haus haben.

die Party
Wenn Sie selbst eine Halloweenparty schmeißen, schicken Sie die Einladungen doch per Mail statt per Post. Es wäre auch eine gute Idee, auf Einweggeschirr zu verzichten, auch wenn dies mehr Abwasch bedeutet. Wenn Sie nicht genügend Geschirr im Haus haben, bitten Sie die Gäste doch, ihr eigenes Geschirr mitzubringen. So ist es nicht so leicht zu verwechseln, und wenn Sie Glück haben, nehmen es die Gäste zum Abwaschen wieder mit nach Hause. Machen Sie doch eine Motto-Party: Plastikmüll nur im Kostüm und nicht am Buffetbeitrag! Bieten Sie Stoffservietten an. Kaufen Sie möglichst solche Partygetränke, die es in Pfandflaschen gibt oder zumindest nicht in Einweg-Plastikflaschen. Planen Sie doch mal ein veganes Halloween-Buffet oder retten Sie die Zutaten über foodsharing oder bei Sirplus. Beschriften Sie die Mülleimer deutlich, damit alle richtig trennen können. Basteln Sie die Dekogirlanden aus Papier selbst. Auch andere Halloween-Deko kann man upcyceln.

Süßes oder Saures
Und wenn die kleinen Skelette, Mumien und Vampire an der Tür klingeln, um Süßigkeiten zu erpressen, müssen Sie auch nicht zu plastikverpackter Ware greifen. Machen Sie Knabberzeug oder Bonbons selbst oder kaufen Sie Nüsse und Trockenobst unverpackt in einem Unverpackt-Laden. Oder retten Sie Süßigkeiten über Snackfox. Oder verstecken Sie doch ein paar Vitamine im Süßen und bieten kandierte Früchte. Verpacken können Sie die Süßigkeiten für die Monster z. B. in alten Marmeladengläsern.

Mehr Tipps für Zero Waste-Halloween bekommen Sie hier. Und jetzt wünschen wir Ihnen eine tolle gruselige Zeit. Huuaaarrrhh!